Corojo
Deckblatt · Cuba
Ursprung
Eine Auslese, keine Erfindung: In den 1930er und 1940er Jahren sortierte Diego Rodríguez, der seit den 1920er Jahren die Vega El Corojo bei San Luis in der Vuelta Abajo gepachtet hatte, Criollo-Saatgut, bis er eine eigene Pflanze erhielt — dunkles Blatt, feine Adern, fürs Deckblatt gemacht — und benannte sie nach seinem Hof. Das Jahr 1947 kursiert für ihren Anbaubeginn; die Fachpresse datiert es nicht so genau, und der Eintrag sagt es. Er starb 1956; sein Sohn Daniel verließ Kuba 1960, und die Vega wurde verstaatlicht. Sie beherrschte die Deckblätter der Havannas bis Ende der 1990er Jahre, bevor ihre Anfälligkeit für Krankheiten sie durch ihre Nachkommen ersetzen ließ.
Anbau
Anbau unter Schattentuch, wie bei jedem Blatt, das zum Deckblatt bestimmt ist. Ihr Mangel lag nicht im Feld, sondern in ihrer Konstitution: Sie fing sich alles ein, und die Ernten gingen verloren.
Charakter
Ein feines, gleichmäßiges Deckblatt, dessen Name die Pflanze überlebt hat: Man findet ihn in Honduras und im kubanischen Corojo 99, seiner widerstandsfähigen Nachkommenschaft.
Noten
- Pfeffer
- Zeder
- Leder
Kombinationen
- Alter Rum
- Schwarzer Kaffee
- Kakao
Quelle : cigaraficionado.com « Cuba's Best Wrapper » (été 1995 : Diego Rodríguez loue la vega aux Allones dans les années 1920, sélectionne la variété dans les années 1930-1940, meurt en 1956 ; son fils Daniel quitte Cuba au début de 1960 ; propriété nationalisée ; environ 160 hectares et 600 personnes en 1995) et « Tobacco Typology » (mai-juin 2015 : hybride des années 1940 nommé d'après la plantation El Corojo ; feuilles petites, très sensibles aux maladies ; retirée à la fin des années 1990 ; Corojo 99, Corojo 2012) ; ecured.cu « Variedades de tabacos » (le Corojo comme parent de Habana 92 et Habana 2000) — 1947, l'année de l'usage, ne vient d'aucune de ces sources